Fwd: Cultural Genocide of Sorbs in Germany

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Sender: minelres-l@riga.lv
From: MINELRES moderator <minelres@mailbox.riga.lv>
Date: Mon, 3 Sep 2001 11:08:22 +0300 (EEST)
Message-Id: <3B9336A0.7554D485@mailbox.riga.lv>
Subject: Fwd: Cultural Genocide of Sorbs in Germany

From: MINELRES moderator <minelres@mailbox.riga.lv>

Original sender: Jaroslaw Tomasiewicz <tomassi@polbox.com>

Fwd: Cultural Genocide of Sorbs in Germany

>From the moderator: We cannot agree with the use of word genocide in
this context, but of course each posting must not necessarily reflect
the views of the MINELRES team. Large part of this posting is in
German, apologies to those list members who do not read German, this
is needed to describe the overall problem. 

----- Original Message -----
From: Robert Brytan <rbsorb@home.com>


The Union of Lusatian Sorbs "Domowina" is asking for international
support, submitting appeals to the UN Human Rights Commission, Amnesty
International etc. In Lusatia there are daily protests held on the
grounds of the Sorbian Highschool in Chroscicy/Crostwitz.

As of today, Czech parliamentarians publicly critisized the closure of
the school as well as openly questioned the German Government's true
intentions towards the Sorbian people.

Sixty five Russian intellectuals signed a letter pf protest to the
German Government.

Czech and Russian TV crews are on location filming the Sorbian
struggle and the situation is gaining momentum through international
exposure daily.

"DOMOWINA" Union of Lusatian Sorbs press releases:



Dr. Detlev B. Rein
Ministerialrat Bundesministerium des Innern
Referat SH II 7
Minderheitenrecht Issues
email: Detlev.Rein@bmi.bund.de

Dear Sir,

I am contacting you in the hopes that you might be able to provide
some answers. I just received the news regarding the future closure of
the Sorbian school in Crostwitz. May I ask what is the meaning of
this? First the Sorbian villages are being destroyed for the sake of
"dubious" economic gains and now the government is moving to shut down
the Sorbian schools one by one? Is this a continuation of the past
German policies towards the Sorbian people?

Sir, I appeal to you and your Government to exert all the necessary
pressure on the Governments of Brandenburg and Saxony to fully and
actively support the rights of Sorbian minority, the rights which they
were entrusted with!

Sir I beg of you to stop the Saxon Government from closing the Sorbian
school in Crostwitz!


R. Brytan


His Excellency Johannes Rau
The President of Germany
Spreeweg 1
11010 Berlin
email: poststelle@bpra.bund.de

Bundeskanzler Gerhard SchrÆder
Willy-Brandt Str. 1
10557 Berlin
email: bundeskanzler@bundeskanzler.de

MinisterprÄsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf
Archivstraúe 1
01097 Dresden
Telefon: (03 51) 5 64-1300
Telefax: (03 51) 5 64-1309
email: info@sk.sachsen.de

k. Jan Nuk
The President of "Domowina"
Postowe Namesto 2
02625 Budysin
email: domowina@t-online.de

======= DOMOWINA-Pressemeldungen=======

Serbska srjedz´na sula ChrÑsc´icy dyrbi wostac´!
Die Sorbische Mittelschule Crostwitz muú bleiben!

Domowina appeals to the UN HRC

The Office of the High Commissioner for Human Rights
8-14 Avenue de la Paix
1211 Geneva
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch Gesetz vom 09. Juli 1998 hat der Deutsche Bundestag mit
Zustimmung des Bundesrates der EuropÄischen Charta der Regional-und
Minderheitensprachen zugestimmt. Aufgrund des fÆderativen
Staatsaufbaus der BRD obliegt die Umsetzung der Ýbernommenen
Verpflichtungen aus der Charta in erster Linie den LÄndern. Bei der
Ratifizierung der Charta hat sich die BRD u.a. von folgenden
ErwÄgungen leiten lassen:

· Die Vielfalt der Sprachen als wesentlicher Basis der Kultur hat die
Kulturgeschichte Europas geprÄgt. In seinen Regional- oder
Minderheitensprachen findet der kulturelle Reichtum Europas auch heute
seinen Ausdruck.
· Viele Sprachen verlieren ihren Anwendungsbereich durch
Umorientierung ihrer traditionellen Benutzer, ihre freiwillige
Assimilation oder durch sprachliche Assimilationspolitik des Staates.
Der Gebrauch dieser Sprachen im privaten Leben reicht nicht aus, um
ihr Weiterleben auf Dauer zu garantieren. Europaweit droht Regional-
oder Minderheitensprachen unterschiedlich stark der Untergang oder ein
tiefgreifender RÝckgang ihrer VitalitÄt.

Diese oben genannten und weitere grundsÄtzliche ErwÄgungen aus dem
"Ersten Bericht der Bundesrepublik Deutschland gemÄú Artikel 15 Absatz
1 der EuropÄischen Charta der Regional-oder Minderheitensprachen"
(s.S. 3 u.4) treffen im vollen Umfang auch auf die gegenwÄrtige
Situation des slawischen Volkes der Sorben zu.

Zum Artikel 8 der Charta - Bildung - wird u.a. im "Ersten Bericht" (s.
93) folgendes dargestellt: "Es ist davon auszugehen, dass nur ca. 20
000 der 60 000 Sorben in den zentralen Siedlungsgebieten die sorbische
Sprache so perfekt beherrschen, dass sie zu einer aktiveren mÝndlichen
und schriftlichen Kommunikation fÄhig sind. Territorial sind beide
Gruppen ungleichmÄúig verteilt. Nahezu alle AngehÆrigen mit sehr guten
Kenntnissen der sorbischen Sprache leben im Einzugsgebiet der seit
Ende der 40er Jahre bestehenden sorbischen Schulen in der Region
Bautzen-Kamenz-Hoyerswerda. In der Ýbrigen Lausitz verfÝgt nur ein
geringer Teil der Sorben - meist hÆheren Alters - Ýber gute Kenntnisse
der sorbischen Sprache".

Das angefÝhrte Netz der sorbischen Schulen, d.h. Schulen in denen
Sorbisch als Unterrichts- und Umgangssprache angewendet wird, bestand
ursprÝnglich aus 12 Schulen. Durch die SchulbehÆrden der DDR - Bezirk
Dresden - wurden administrativ schrittweise 6 sorbische Schulen
geschlossen. Es wurden sogenannte Zentralschulen gebildet mit der
BegrÝndung, dass ein hohes Bildungsniveau nur in grÆúeren Schulen
garantiert werden kann (MehrzÝgigkeit, Fachkabinette,
Fachlehrereinsatz, ideologische Einfluúsicherung der SED).

Durch diese Maúnahmen sind nachweislich in den betroffenen Ortschaften
groúe Verluste an sorbischsprachiger Substanz eingetreten. Sorbische
Schulen (und auch KindergÄrten) haben nicht nur eine Bildungsfunktion
zu erfÝllen sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung
der nationalen IdentitÄt der Heranwachsenden zu leisten. FÝr die
sorbischen Familien ist die Existenz der sorbischen Schule im eigenen
Wohnort zugleich ein Symbol fÝr den hohen kulturellen Wert der
sorbischen Sprache.

Jede Schlieúung einer sorbischen Schule oder Klasse suggeriert im
Bewuútsein der BevÆlkerung die zunehmende Bedeutunglosigkeit der
Minderheitensprache zugunsten der Sprache der MehrheitsbevÆlkerung.

Das gegenwÄrtige noch bestehende Netz der Sorbischen Schulen (s.
Erster Bericht S. 98/99) besitzt diesen, fÝr das ýberleben der
sorbischen Sprache und Kultur unentbehrlichen Symbolcharakter.

Anhand internationaler Erfahrungen wurde damit begonnen, in der Ober-
und Niederlausitz, vorwiegend auúerhalb oder am Rande des
Einzugsgebietes der sorbischen Schulen sorbischsprachige Einrichtungen
bzw. Gruppen der Vorschulerziehung einzurichten. Diese Initiative
beginnt - unter dem Begriff "WITAJ" ( = Willkommen) - sich in allen
Teilen der Lausitz erfolgreich durchzusetzen. Etwa 20% aller
angesprochenen Eltern entscheiden sich aus eigener ýberzeugung dafÝr,
dass ihre Kinder durch eine vollstÄndige und langfristige sprachliche
Immersion im Kindergarten (bzw. Kita) an die sorbische Sprache
herangefÝhrt werden. Diese Eltern verlangen, dass der
Spracherwerbsprozeú immersiv auch in der Grundschule, Mittelschule
bzw. im Gymnasium fortgesetzt wird (WITAJ-Bewegung). Die Eltern
wÝnschen, dass nach dem Vorbild des bestehenden sorbischen Schulnetzes
auch in ihren Territorien entsprechende Einrichtungen geschaffen
werden, auch wenn die gesetzlich festgelegten Klassenfrequenzen nicht
erreicht werden.

Dieser erfreulichen Entwicklung stehen prinzipielle Entscheidungen des
SÄchsischen Staatsministeriums fÝr Kultus entgegen: Die Sorbische
Mittelschule "Jurij ChË·ka" Crostwitz hat seit ihrem Bestehen
(gegrÝndet vor etwa 100 Jahren) ihre Aufgabe als Bildungsinstitution
und als IdentitÄtsfaktor vorbildlich erfÝllt. Das SÄchsische
Staatsministerium fÝr Kultus hat es dieser sorbischen Schule
untersagt, mit dem Schuljahresbeginn 2001/2002 eine neue fÝnfte Klasse
einzurichten, da mit nur 17 Anmeldungen nicht die erforderliche Anzahl
von mindestens 20 SchÝlern erreicht werde. Diese Entscheidung - die
Eltern wurden unter Strafandrohung aufgefordert, ihre Kinder in einer
fÝnften Klasse der benachbarten sorbischen Schulen anzumelden - wurde
nur unter demographischen Gesichtspunkten getroffen. Sie ist weder
bildungspolitisch notwendig noch minderheitenpolitisch zu begrÝnden.
Mit diesem formalen Akt - der verwaltungsgerichtlich in erster Instanz
bereits bestÄtigt wurde - ist die Existenz weiterer sorbischer Klassen
und Schulen ernsthaft bedroht, von einer Erweiterung des sorbischen
Schulnetzes als Folge der WITAJ-Bewegung ganz zu schweigen. Die Eltern
werden verunsichert. Der Kultur- und Bildungwert der sorbischen
Sprache als Kleinod im Ensemble aller Sprachen und Kulturen Europas
wird zugunsten statistischer ýberlegungen ignoriert. Der sich unter
den gÝnstigen demokratisch-freiheitlichen Bedingungen der BRD
entwickelnde wieder zunehmende Lebenswille des sorbischen Volkes als
Ethnikum und die sich jetzt stÄrker herausbildende Akzeptanz vieler
deutschsprechender BÝrger in der Ober- und Niederlausitz erhÄlt durch
die begonnene Schlieúung der Sorbischen Mittelschule Crostwitz einen
irreparablen Stoú. Es ist ein negatives politisches Signal!

Die DOMOWINA - Bund Lausitzer Sorben e.V. hat sich als anerkannte
Interessenvertreterin des sorbischen Volkes mit den betroffenen Eltern
solidarisiert, die entgegen der Entscheidung des Regionalschulamtes
Bautzen seit Schuljahresbeginn ihre Kinder dennoch in die Mittelschule
Crostwitz schicken und von freiwilligen Lehrern, die sich im Ruhestand
befinden, unterrichten lassen.

Wir mÆchten unserer festen ýberzeugung Ausdruck verleihen, dass die
Auseinandersetzung um den Erhalt der sorbischen Mittelschule Crostwitz
kein regionales oder Landesproblem mehr ist.

Wir wenden uns an The Office of the High Commissioner for Human Rights
mit der Bitte um wirksame und unmittelbare Hilfe und UnterstÝtzung.
Der Schutz und die FÆrderung unseres Volkes und dessen bedrohter
Sprache muú verantwortungsvoll und zukunftsweisend verwirklicht
werden. Jede formale und administrative Vorgehensweise ist schÄdlich
und muú unter allen UmstÄnden verhindert werden.

Mit freundlichem Gruú

gez. Jan Nuck

Samstag, 18. August 2001 Berlin,  "Die Welt"

Die Sorgen der Sorben: Weniger Geld und zu viel Scham

Die Minderheit fÝrchtet um ihre IdentitÄt, wenn kulturelle
Einrichtungen schlieúen mÝssen

Von Klaus-Dieter Eule

Potsdam - Die rund 20 000 in der brandenburgischen Niederlausitz
lebenden Sorben fÝhlen sich von den Politikern in Stich gelassen.
"Durch die Streichung von Geldern mÝssen zahlreiche kulturelle
Einrichtungen der nationalen Minderheit ihre Pforten schlieúen", sagte
der Vorsitzende des Rates fÝr sorbisch-wendische Angelegenheiten,
Harald Konzack, am Freitag.

Im laufenden Jahr flÆssen in die Stiftung des sorbischen Volkes noch
32 Millionen Mark, die HÄlfte davon vom Bund. Sachen mit seinen 40 000
Sorben und Brandenburg teilen sich die restliche Summe im VerhÄltnis
von zwei und einem Drittel. "Vor neun Jahren lag das Gesamtbudget zur
Finanzierung der sorbischen Institutionen und Vereine noch bei 41
Millionen", sagte Konzack. Der Bund plane bis 2007 eine weitere
Senkung seines Anteils von gegenwÄrtig 16 auf dann nur noch acht
Millionen Mark. Konzack: "Im vorauseilenden Gehorsam zieht die Groúe
Koalition in Potsdam mit." WÄhrend Sachsen im nÄchsten Jahr seine
Zahlungen mit 10,7 Millionen Mark stabil halte, senke Brandenburg
diese um 330 000 Mark auf 4,9 Millionen Mark ab. Da in allen Bereichen
Sparzwank herrsche, mÝsse auch bei den Sorben gestrichen werden,
argumentiert Kulturminister Wolfgang Hackel (CDU).

"In den vergangenen acht Jahren ist die Zahl der sorbischen
Institutionen als Folge des Geldmangels von 16 auf neun gesunken",
betonte Konzack. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der
Mitarbeiter von 643 auf 395. "Nun gehen weitere Einrichtungen den Bach
hinunter." GefÄhrdet sei das wendische Museum in Cottbus; auch das in
Bautzen beheimatete Sorbische Nationalensemble mÝsse zahlreiche
KÝnstler entlassen.

Im SÝden Brandenburgs rund um Cottbus zÄhlen 51 StÄdte und Gemeinden
zum sorbischen Siedlungsgebiet. Doch es fehlten bis zu 30
Sorbisch-Lehrer, sagte Konzack. Er beklagte "ein verschÝttetes
nationales Bewusstsein". "Viele schÄmen sich, in der æffentlichkeit
ihre Sprache zu sprechen." AufgerÄumt werden mÝsse aber auch mit den
gÄngigen Sorben-Klischees von Ostereimalerei und bunten Trachten auf
SpreewaldkÄhnen. Dies sei ein vÆllig falsches Bild. Im Ýbrigen wÝssten
viele AltbundesbÝrger nichts von der Existenz des sorbischen Volkes
und betrachteten AngehÆrige der Minderheit "wie Wesen von einem
anderen Stern". Wegen der zweisprachigen Orts- und Straúennamen
glaubten viele bei Busreisen in den Spreewald, bereits in Polen zu

Nach dem brandenburgischen Sorbengesetzes kann Ýbrigens jedermann
Mitglied der Volksgruppe werden, der sich zum Sorbentum bekennt.

Samstag, 18. August 2001 Berlin "Die Welt"

Sorben wehren sich gegen Tagebau
Dorf in Brandenburg soll Kohlebaggern weichen - Streit vor
Landesverfassungsgericht um Kosten


Potsdam/Berlin - Schwere VorwÝrfe gegen die Landesregierung
Brandenburgs haben gestern die Gemeinde Horno und das Amt JÄnschwalde
am Rande der Verhandlung des Landesverfassungsgerichts zur Zukunft der
Sorbengemeinde erhoben. Die Landesregierung wurde beschuldigt, die
Kosten fÝr die Umfahrung des Dorfes beim Braunkohleabbau zu hoch
angesetzt zu haben. Mitarbeiter des Bergbaureferats im Potsdamer
Wirtschaftsministerium hÄtten die Summe von einer Milliarde Mark als
ÝberhÆht bezeichnet. Ihre EinwÄnde seien jedoch aus politischen
GrÝnden vom Tisch gewischt worden, um die Verabschiedung des
sogenannten Braunkohlegrundlagengesetzes nicht zu gefÄhrden.

Das Landesverfassungsgericht in Potsdam verhandelte gestern darÝber,
ob die Sorbengemeinde Horno bis zum Jahr 2002 den wenige Kilometer vor
dem Dorf stehenden Braunkohlebaggern weichen muú. Unklar war, ob nach
am Abend eine UrteilsverkÝndung erfolgen wÝrde.

Die Klage der brandenburgischen PDS stÝtzt sich auf Artikel 25 der
Verfassung, der die IdentitÄt und das angestammte Siedlungsgebiet der
sorbischen Minderheit schÝtzen soll. Ein Drittel der 318 Einwohner
Hornos sind Sorben; die Sprache des vor rund 1200 Jahren in der
Lausitz angesiedelten Volkes wird dort jedoch kaum noch gesprochen.
Die Landesregierung dagegen sieht IdentitÄt und Siedlungsgebiet der
Sorben durch die Abbaggerung Hornos nicht gefÄhrdet, da sie
umgesiedelt werden sollen. Die Kosten der Umsiedlung von 120 Millionen
Mark trÄgt dieLausitzer Braunkohle AG (Laubag).

Seit den zwanziger Jahren muúten 120 DÆrfer der Braunkohle Platz
machen. 1993 hatte die brandenburgische Landesregierung den
Rahmenbetriebsplan fÝr die Laubag bestÄtigt; er sieht die Ausdehnung
des Tagebaus JÄnschwalde Ýber Horno hinweg vor. Die Umsiedlung der 318
Einwohner Hornos erschien der Regierung im Vergleich zu 4000 bedrohten
ArbeitsplÄtzen als das geringere ýbel. Auúerdem fÝrchtete die
Regierung Schadenersatzforderungen seitens der Laubag von rund einer
Milliarde Mark.

Das Verfassungsgericht entschied 1995 allerdings, daú ein Dorf nicht
einfach per Verordnung abgebaggert werden dÝrfe. Grundlage fÝr eine
Abbaggerung mÝsse ein vom Landtag beschlossenes Gesetz sein. Dieses
Gesetz wurde schlieúlich 1997 von den Abgeordneten - mit SPD-Mehrheit
- beschlossen.

Dennoch ist bisher kaum einer der Hornoer gewichen; von 110
GrundstÝcken wurden erst elf verkauft. Die Braunkohlevorkommen des
Tagebaus JÄnschwalde reichen - inklusive Horno - fÝr 20 Jahre. In der
NÄhe des Sorbendorfes steht Ostdeutschlands grÆútes Kraftwerk, in dem
auch Hornos Braunkohle verstromt werden soll.

MINELRES - a forum for discussion on minorities in Central&Eastern

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